Mittwoch, 20. Juni 2007

PUZZLE

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Hier gibt es keine fortlaufenden Berichte. Es ist ein Puzzle: Bilder, Splitter, Bruchstücke, aus denen eine Existenz sich zusammen setzen lässt. Vielleicht.

Montag, 23. April 2007

~ shit happens now and then ~


Samstag, 14. April 2007

~ außen: Orte ~



~ im Schlossgarten zu Dachau. 23.04.2007 ~
(das ist übrigens eine magische Startbahn. wenn du wo hin fliegen willst, mach die Augen zu und konzentriere dich auf den Ort deiner Sehnsucht. sobald du deine ganze Kraft gesammelt hast, rennst du los, so schnell du nur kannst - und schon bist du in der Luft, draußen, up and away - )

~ innen: Arbeits- und andere Plätze ~




~ tempus fugit. old stuff and familiy ~



Paul Fleming


Paul Fleming ist
einer der bedeutendsten Lyriker des Barock.
Geboren am
05. Oktober 1609 als Sohn des Stadtpastors zu Hartenstein in Sachsen, wird er 1623 im Alter von 14 Jahren in die Leipziger Thomasschule aufgenommen. 1628 beginnt er in Leipzig ein Medizinstudium, das er 1632 mit dem Magistergrad abschließt. Zugleich jedoch widmet er sich schöngeistigen und philosophischen Studien und macht sich einen Namen als Dichter. Auf Einladung seines Freundes Adam Olearius schließt er sich 1633 als Hofjunker, Truchseß und Arzt der Reisegesellschaft des Herzogs von Schleswig-Holstein-Gottorp an und gelangt so nach Russland und später nach Persien. Nach seiner Rückkehr erwirbt Fleming1640 an der Universität Leiden die medizinische Doktorwürde. Er beabsichtigt, sich in Reval zu verheiraten und dort als Arzt zu praktizieren. Doch unterwegs dorthin stirbt Paul Fleming am 02. April 1640 im Alter von 30 Jahren in Hamburg an einer Lungenentzündung.

Tomas Tranströmer

Nobel Prize in Literature 2011 awarded to Swedish poet!
Here's a poetry film, based on Tranströmer's 'Schubertiana': => klick!
Wer mehr zu Tomas Tranströmer lesen mag, wird fündig hier: => hier.

Hans Magnus Enzensberger

Die TITANIC als Metapher für den Weltzustand: "Der Anfang vom Ende ist immer diskret".

Die spRache hat zum 95. Jahrestag des großen Schiffbruchs Hans Magnus Enzensberger aufgeschlagen: "Der Untergang der Titanic. Eine Komödie." ist eines der Hauptwerke Enzensbergers.
Ein episches Gedicht, ein mehrschichtiges Textgefüge, eine Montage. Unter Verwendung von in den Textkorpus eingewobenen Schlagertextzitaten, Speisekartenauszügen und "Drahtnachrichten" erzählt Enzensberger, teils in zynisch-ironischem Ton, vom Untergang des luxuriösen Riesendampfers. In 33 Einzelbildern ("Gesängen": dies eine Referenz an Dantes Göttliche Komödie), wird die Katastrophe bedichtet und bewiesen, dokumentiert und bezweifelt, halluziniert und untersucht - mit allen Einzelheiten, mit der Mannschaft und den Passagieren, den Toten und den Überlebenden, der gesellschaftlichen Hierarchie des Schiffs, seiner Architektur, seinen Salongemälden, dem First-Class-Dinner, den Drahtnachrichten, Zeitangaben, Temperaturen und Geräuschen.
Zwischen die dramatischen, lyrischen und balladesken "Gesänge" treten Texte, die der Handlung sozusagen äußerlich sind, die sie kommentieren: Bildbeschreibungen, polemische Gedichte, erkenntnistheoretische Modelle, Exkurse und Vergleiche.
So schildert Enzensbergers Versepos aus unterschiedlichen Perspektiven die mythenträchtige Schiffskatastrophe des Jahres 1912 als ein Menetekel, als Vorahnung einer großen Zeitenwende, als Sinnbild für den Untergang einer Gesellschaft, deren Devise des Fortschritts und des Erfolges um jeden Preis im Desaster mündet. Die blinde Fortschrittsgläubigkeit als eigentliche Wurzel des Unglücks wird ebenso thematisiert wie die Facetten menschlicher Verhaltensweisen im Angesicht des Todes.